|
Wieviel des Live Sets kommt von der Band, und was kommt von einem Computer, Sequenzer etc.?
Andrew Small: Ich habe einen XV-5080 in meinem Rack, der die Parts des zweiten Keyboards spielt. Ich bevorzuge es, wenn die Band die Haupt-Parts spielt Steve spielt Klavier, E-Piano u.s.w. - ich programmiere und triggere Begleitsounds wie Strings und Moog-Sounds etc.. Wie Steve schon gesagt hat, wir hören uns das Album an und finden die Sounds heraus. Normalerweise wissen wir ziemlich schnell, was es ist viele der Produzenten verwenden Roland-Sounds."
Innerhalb der Band findet immer eine Interaktion statt - man kann nicht jedes mal exakt gleich spielen. Zwischen Bassist und Drummer muss der Groove stimmen - man kann das nicht mit einem Sequenzer wiedergeben. Auch bei Dance-Musik - es sind kleine Dinge auf der Scheibe, die das Ganze zu etwas Besonderem machen, aber wenn Du das einfach Live spielst, ist es Karaoke. Beim Gig dreht es sich um Spielen und Singen. Wir versuchen immer, dem Album möglichst nahe zu kommen, aber einige Synth Bass-Sachen sind nicht besonders kreativ.
Manchmal hören wir Sounds und können sie nicht identifizieren. Es gibt einige sehr clevere analoge Sachen die wir nicht reproduzieren können. Wenn Sounds bearbeitet sind, wird es sehr kompliziert aber die Presets sind hervorragend. Wir verwenden hauptsächlich die E-, F-, G- Preset-Bänke des XV-5080 da gibt es eine Menge wirklich coole Sounds. Für Bass nutzen wir einige davon und einige vom Vintage Synth-Expansion Board.
|

Warum ist es so einfach, mit Roland-Geräten zu arbeiten?
AS: Bevor ich meinen 5080 bekam hatte ich einen 2080 - bei beiden mag ich das große Display. Im Program-Modus hat man die Palette-Funktionen, zwischen Oberflächen hin- und herzuspringen und zu editieren ist einfach. Die Sounds sind schon im Urzustand erstklassig. Ich muß nicht viel herumeditieren - höchstens etwas von den internen Effekten dazutun. Auf Tour verwende ich auch die Orchestral 1-, Orchestral 2- und Vintage Synth Expansion Boards.
ST: Ich nehme immer Sounds aus den Bänken, kopiere sie in den User-Bereich und bearbeite sie. Ich bleibe im Patch-Modus, da ich viel in Echtzeit verändere über die Controller des Masterkeyboards. Durch die Dichte meiner Sounds kann es im Performance-Modus etwas kompliziert werden. Das Masterkeyboard wird zur Kontrolle der Patch-Nummern, der Lautstärke und einer Vielzahl anderer Controller-Nummern eingesetzt Ich kann wunderbare und merkwürdige Sachen mit Pitching, LFO Timings und solchen Dingen machen.
|